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Warum Smilla keine Rennen läuft
Von whippet, 26.08.2010, 19:45

Der eine oder andere hat sich sicherlich schon mal gefragt, warum Smilla nur auf Coursings und keine Rennen auf der Bahn läuft. Theoretisch könnte sie auch Rennen laufen, denn sie ist ebenfalls im Besitz einer gültigen Rennlizenz und ist auch kein Raufer, der nur beim Coursing sauber läuft. Ich habe mich aber dagegen entschieden, sie auf Rennen zu melden. Und das aus für mich gutem Grund.

Smilla hat ein Körmaß von 46,8 cm (von mir selbst zur Messung gestellt), von zwei Richtern wurde sie auf Ausstellungen auf 46,5 cm gemessen. Sie ist also eine für heutige Verhältnisse eher kleine Hündin. Dazu kommt dann noch der Faktor Gewicht. Gewöhnlich wiegt Smilla 11,5 kg, ohne dabei "trocken" auszusehen, wenn sie gut im Futter steht können es auch schon mal 12 kg sein. Ein optimales Renngewicht würde bei ihr vermutlich zwischen 10 - 10,5 Kg liegen. Mit diesem Fliegengewicht müsste sie dann gegen Hündinnen rennen, die teilweise locker ihre 14 kg oder mehr auf die Waage bringen. Und diese Diskrepanz ist mir persönlich zu gefährlich, zumal die Whippets, die Seniorenklasse mal ausgenommen, in die Kurve starten, wobei es regelmäßig zum Gedränge kommt und Hunde eingekeilt werden. Ich möchte Smilla nicht bei jedem Start ins offene Messer laufen lassen. Natürlich könnte es noch die Variante geben, dass sie beim Start "raus und weg" wäre, aber seinen wir mal ehrlich, wie oft passiert das schon? Und selbst wenn passieren sollte, gäbe es dann ja immer noch die Gefahr, dass sie als erste am Hasen ist und die anderen Hunde in sie hineinrennen. Damit wäre uns dann eine Flatrate bei der Physiotherapeutin sicher...

Aus diesen Gründen habe ich mich dazu entschieden, Smilla keine Rennen laufen zu lassen. Ganz am Anfang ihrer "sportlichen Karriere" haben wir uns einmal in die Höhle des Löwen gewagt und Smilla ist auf einem Rennen in Beringen gerannt. Ins Finale hat sie es damals nicht geschafft. Danach war sie noch einmal in Münster gemeldet, wo sie sich aber vorher verletzt hatte und nicht starten konnte und dann haben wir noch einmal in Beringen gemeldet. Auch an diesem Rennen konnte sie nicht teilnehmen, da sie einen Tag vorher gekotzt hatte und ich meinen Hund grundsätzlich nicht laufen lassen, wenn er einen Infekt haben könnte, was sich in diesem Fall im nachhinein als unbegründete Sorge herausstellte. Es war fast so, als wollte eine höhere Macht nicht, dass Smilla auf die Bahn kommt. :-)

Also haben wir als Alternative das Coursing ausprobiert und sind beide damit sehr glücklich geworden (dazu an anderer Stelle mehr). Ich mache niemandem einen Vorwurf, der trotzdem seinen kleinen und vor allem leichten Hund Rennen laufen lässt. Jeder muss selbst entscheiden, was für seinen Hund das beste ist. Ich habe mich nach Abwägung aller Vor- und Nachteile für diesen einen speziellen Hund dagegen entschieden. Julius war mit seinen 50,5 cm auch ein eher kleiner Rüde, der brachte aber auch ein austrainiertes Renngewicht von 16,5 kg auf die Waage. Da hätte ich überhaupt keine Bauchschmerzen, ihn mit den heutigen Rennhunden laufen zu lassen. Vielleicht läuft Smilla irgendwann mal in der Seniorenklasse, denn ab nächstem Jahr wäre sie dazu berechtigt, aber auch nur in einem reinen Hündinnenfeld und nur wenn vorher ich weiß, dass keine Koffer gemeldet sind. Aber wann hat man das schon mal? In diesem Sinne - passt alle gut auf Eure Rennflöhe auf!

[Kommentar erstellen | Permalink]


Julia(Gast), 27.08.2010, 09:15

Ein Rennen ist nun mal kein Kaffeekränzchen...
...ich bezweifle, dass es das jemals war.

Daher ist es unabwendbar, dass man so denken muss.

[keine Optionen]


Helene(Gast), 27.08.2010, 08:20

eigentlich ist es katastrophal, wenn man so denken muß.

[keine Optionen]


Julia(Gast), 26.08.2010, 20:06

Hallo Melanie,

ich verstehe genau was Du meinst. Und zwar aus der umgekehrten Sicht. Ich mache mir um meine Hündin und die noch nicht oder nicht mehr an den Start gehenden anderen Hunde überhaupt keine Sorgen bei einem Rennen, GERADE WEIL ich weiss, dass sie breit gebaut sind und somit auch unabhängig jeder Größe zu den schwersten Vertretern der Whippets gehören.... was sind schon 14 Kilo? *grins*

Julia

[keine Optionen]




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