Wettkampfvorbereitungen
Wer an einem großen internationalen Wettkampf mit Titelvergabe teilnehmen will, der muss sich auch entsprechend vorbereiten. Deshalb wird zur Zeit viel marschiert und Rad gefahren, damit Smilli auch genug Puste beim Coursing hat. Vor den Erfolg hat er liebe Gott leider den Schweiß gestellt. Erfolg ist für mich schon, wenn ich Smilli wieder heil mit nach Hause nehmen kann, wenn sie nicht letzte wird und wir vielleicht unter die ersten 50% der teilnehmenden Whippethündinnen kommen. Über mehr möchten wir erst einmal nicht spekulieren.
Während Smilla mir machmal gern den Vogel zeigen würde (Wie? Heute schon wieder Radfahren? Das haben wir doch erst gestern gemacht!) ist das Training für Julius momentan das Schärfste, was wir seit langer Zeit gemacht haben. Nach einer Stunde Walken im Wald könnte er noch locker eine zweite Stunde dranhängen und nach 20 Minuten Radfahren hat er sich gerade mal warmgelaufen. Der kleine Streber.
Smilla ist da anders. Ihr wird bei beim monotonen Walken und Radfahren schnell langweilig. Sie braucht einen gewissen Spaßfaktor als Ausgleich, sonst schaltet sie ab und wird lustlos. Deshalb darf sie auch weiterhin auf den Rheinwiesen freilaufen und Raben jagen, wenn nicht so viele andere Hunde unterwegs sind, die sie über den Haufen rennen könnten.
Für mich ist das ewige Walken auch nicht gerade prickend, die Stöpsel vom IPod im Ohr sind dabei aber eine große Hilfe. 
Die letzten Wochen halten wir jetzt aber auch noch durch und wenn wir aus Schweden zurück sind, steht für die Hunde wieder der Spaß im Vordergrund. Und ich freu mich drauf, wieder gemütlich mit anderen Hundebesitzern über die Wiese zu schlendern und zu quatschen.