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Dienstag, 31. Oktober 2006
Renfe - Die spanische Eisenbahn
Von whippet, 22:31

Heute möchte ich Euch einen weiteren Hundekumpel meiner Whippen vorstellen. Renfe, benannt nach der spanischen Eisenbahnlinie, lebt seit fünf Jahren bei Manuel in Düsseldorf, ist eine ca. neunjährige Podimix-Hündin und kommt von der Tierhilfe Manresa. Kennengelernt haben wir die beiden - wo wohl? - auf den Rheinwiesen, wo sie sich auch fast täglich um die Mittagszeit rumtreiben.

Renfe in Action





Julius mit der spanischen Signorina. Internationale Freundschaften werden bei uns groß geschrieben.

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Samstag, 28. Oktober 2006
Mal was anderes
Von whippet, 22:28

Gestern war ich wie fast jeden Tag mit den Whippen am Rhein. Direkt zu Beginn unseres Spaziergang ist etwas passiert, was noch nie passiert ist, aber einmal ist ja bekanntlich immer das erste Mal. Ich halte die angeleinten Hunde in der rechten Hand, in der linken Hand einen Kaffee to go und gehe so die Treppen vom Deich hinunter, um auf die kleine Straße zu gelangen, die zu den Rheinwiesen führt.  Unten standen einige Bekannte mit ihren Hunden, die ihren Spaziergang bereits hinter sich gebracht hatten.

Julius und Smilla sehen ihre Hundekumpels, wollen diese begrüßen und fangen an, an ihren Leinen zu ziehen. Ich war einen Moment unachtsam, komme ins Straucheln, der Kaffee fliegt mir aus der Hand und schließlich lande ich auf allen vieren. Dabei habe ich mir die rechte Handinnenfläche auf dem Aspalt aufgeschürft... . Da bin ich doch tatsächlich zwei Whippets, die zusammen 28kg auf die Waage bringen, von den Beinen geholt worden und so habe ich mich mal zur Abwechslung verletzt und nicht einer meiner Hunde. Die Wunde habe ich zuhause versorgt - meine Hundeapotheke ist ja bestens ausgestattet - und heute sieht sie auch schon wieder ganz ansehnlich aus. Bilder von der aufgeschürften Handinnenfläche erspare ich Euch aber:-))

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Sonntag, 22. Oktober 2006
Goldener Oktober
Von whippet, 20:06

Wir genießen momentan die letzten schönen Herbsttage in Düsseldorf, drücken uns vor dem Rennbahntraining, haben eine gute Zeit und lassen den lieben Gott einen guten Mann sein. Dabei sind einige "popige" Bilder entstanden.






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Mittwoch, 18. Oktober 2006
Whippets und Freilauf
Von whippet, 22:25

Meine Whippets lieben den Freilauf. Fast täglich sind wir auf den Rheinwiesen unterwegs, auf denen sie nach Lust und Laune rennen können. In den Weiten des www habe ich folgendes Video gefunden, dass die Whippets so zeigt, wie ich sie selbst am liebsten sehe. Vergesst nicht den Ton anzuschalten, das Video macht süchtig!

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Sonntag, 15. Oktober 2006
Rivalen der Rennbahn
Von whippet, 20:42

Von Julius gibt es auf der Rennbahn weiterhin nur positives zu berichten. Beim gestrigen Training in Stolberg ist er mit Tangreve vom Meatloaf gelaufen, den er vorher noch nicht kannte und die Rennsemmel haben zwei sehr schöne saubere Trainingsläufe absolviert. Tangreve ist für Jules ein optimaler Trainingspartner, da beide Whippen fast gleichschnell sind. Sie sind Kopf an Kopf auf der Zielgeraden gelaufen und müssen auch fast zeitgleich die Ziellinie überschritten haben, da es für beide nur eine Trainingszeit gab.

Tangreve (links), Julius (rechts) und der ausgestopfte Hase von Stolberg vorneweg



Julius (links) und Tangreve (rechts) in der Kurve



Ihr werdet Euch jetzt sicher fragen, woher ich denn weiss, dass Julius der linke ist. Nun, dass erkenne ich an seinem kleinen Knick in der Rute. Als Jules noch ein Welpe war, bin ich ihm dummerweise auf die Rute getreten. Zum Glück Glück fällt der Knick in der Rute aber nicht weiter auf, jedenfalls wurde er auf Ausstellungen noch nicht bemängelt.

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Donnerstag, 12. Oktober 2006
Flying Jules
Von whippet, 21:43

Endlich! Julius flitzt wieder. Nach seinem Sturz in Hünstetten waren die letzten Trainings etwas durchwachsen, um nicht zu sagen, teilweise überraschend im negativen Sinne, da Julius aus heiterem Himmel am Start anfing zu rempeln. Da sucht man natürlich nach Erklärungen für dieses Verhalten. Bei der ersten Attacke saß die heiße Smilla im Wagen, was eine mögliche Erklärung für dieses Verhalten hätte sein können. Das nächste Training verlief wieder ohne Zwischenfälle. Beim dritten Training rempelte er dann Jenya an, was ich dann so gar nicht verstehen konnte. Helmut riet mir, Julius noch einmal unserer Physiotherapeutin Frau Dr. Scheller vorzustellen, die den Grund für das Rempeln schnell fand. Durch den Sturz in Hünstetten war sein C7er Halswirbel rausgesprungen. Geradeauslaufen war ohne Schmerzen nicht mehr möglich, er hatte automatisch einen Rechtsdrall. Physiotherapie und Ultraschallbehandlung haben die Blockarde behoben. Beim Training in Stolberg ist Julius wieder sauber gelaufen. Zwar unter vereinfachten Bedingungen - 3er Feld, er startete außen und rannte mit seinen beiden Freundinnen Luzy und Jenya-  aber es gab keine Zwischenfälle. Beim nächsten Training werden wird die Bedingungen verschärfen.

Jenya und Julius



Der kleine weiße Wutz im Hintergrund ist Jack Russell Emma, die auch einmal Rennbahnluft schnuppern wollte. Wir haben sie auf der Zielgeraden hinterher starten lassen. Solche Späße sind natürlich nicht auf jeder Rennbahn möglich, aber in Stolberg sieht man das alles nicht so eng...

Im zweiten Trainingslauf war Julius zum ersten Mal, seit wir miteinander trainieren vor Luzy und Jenya im Ziel. Er scheint momentan sehr gut drauf zu sein, auch wenn er schon wieder ein paar Gramm zu viel wiegt. Egal - die Saison ist gelaufen und was im nächsten Jahr kommt, wird sich zeigen.

Jenya, Julius und Luzy



Fotos: Katharina Dressen
www.blende-22.de

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Dienstag, 10. Oktober 2006
Überfall
Von whippet, 23:50

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Sonntag, 08. Oktober 2006
3. Forumstreffen in Stolberg
Von whippet, 20:13

Gestern fand in Stolberg unser 3. Forumstreffen statt. Das gemütliche Beisammensein auf der Stolberger Anlage hat sich schon zu einer kleinen Institution entwickelt. Man trifft gleichgesinnte Windhundliebhaber, die Spaß daran haben, ihre Hunde auf der Bahn laufen zu sehen und bei jedem Treffen kommen neue Gesichter dazu. Es ist allen völlig egal, wie schnell der Hund rennt und ob er denn überhaupt rennt, geschweige denn, ob der Hund vom Züchter oder aus Spanien kommt. Der Spaß für Hund und Mensch steht immer an erster Stelle. In Stolberg ist die Bahn in erster Linie für die Hunde da, und nicht die Hunde für die Bahn. An dieser Stelle auch noch einmal vielen Dank an den Stolberger Verein für die Organisation und das leckere Essen. Wir sind beim nächsten Mal gerne wieder dabei.

Smilla mit Carlo, der aufgrund seines Kringelschwanzes auf sämtlichen Rennbahnen bekannt ist wie ein bunter Hund



Windhundgewusel nach dem Training. Ein bißchen Spaß muss sein.







Die Besitzer kommen auch nicht zu kurz



Julius und Smilla knüpfen neue Bekanntschaften



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Sonntag, 01. Oktober 2006
Keine Angst vor großen Tieren
Von whippet, 17:25

Immer mal wieder sonntags treffen wir uns mit den Kuvasz (sprich: Kuvaß) Dzig und Matzi sowie deren Besitzern Anja und Kathrin. Wir haben Anja und Dzig vor einigen Jahren auf einem unserer Spaziergänge am Rhein kennengelernt. Nach Kuvasz-Manier wollte Dzig Julius zunächst einmal "fressen" und kam stürmisch auf ihn zugepoltert. Julius tat das, was ein Whippet am besten kann, nahm seine Beine in die Hand und rannte los. Dzig war schwer beeindruckt. Endlich mal ein Hund, der schneller war als er selbst, denn trotz einer Größe von bis zu 76cm und einem Gewicht von bis zu 62 Kilo ist der Kuvasz ein (für seine Verhältnisse) ein guter Sprinter. Danach war das Eis gebrochen. Dzig wollte Jules nicht mehr fressen und Julius genoss schnell die Vorteile, einen so großen und starken Kumpel im Hintergrund zu haben, der einem vor jeglichen Ärger beschützen kann, was Dzig auch immer tat. Genauso wie es bei uns Whippetleuten üblich ist, dass man andere Whippetleute kennenlernt, ist es auch bei den Kuvaszleute. Irgendwann kam Kathrin mit Matzi dazu und jetzt gehen wir gemeinsam mit unserem illustren Quartett spazieren.

Hier ist die ganze Bande zusammen
Dzig, Smilla, Matzi, Anja und Julius



Matzi



Untier Dzig



Für alle, die den Kuvasz nicht kennen habe ich hier eine Rassebeschreibung:

Als Herdenschutzhund ist der Kuvasz eher ein selbständig agierender und sich selbstüberzeugender Wachhund. Diese Rasse hat Temperament und entwickelt sich am besten da, wo ihr natürlicher Instinkt des Wachens und Schützens nicht brach liegen muss. Ideal als Revier ist ein Haus mit Gartengrundstück, welches er bewachen kann.

Der Kuvasz ist hochintelligent, denkt und handelt selbständig und folgt aus Zuneigung; er macht um so mehr Freude, je mehr er Familienmitglied sein darf. Trotz ausgeprägtem Selbstbewusstsein ist der Kuvasz sehr empfindsam. Der liebevoll konsequent und geduldig (niemals mit Härte und Gewalt) erzogene Kuvasz wird ein äußerst treuer und angenehmer, ruhiger Hausgenosse. Hierzu ein Satz von Pál Sárkány: "Treffen auf den Kuvasz nur gute Eindrücke, so wird er beispiellos gutmütig, in roher Umgebung verwildert er und wird gefährlich."

Unter erfahrener Anleitung kann man mit dem Kuvasz die Begleitschundprüfung ablegen. Er zeigt sich bei entsprechend einfühlsamer, geduldiger Ausbildung manchmal sogar als begabter Fährten- und Rettungshund, wird jedoch niemals den sprichwörtlichen Gehorsam zum Beispiel eines deutschen Schäferhundes zeigen, dazu ist er zu eigenwillig. Er ist sehr ausdauernd und hat Freude, wenn es kühl ist, neben dem Fahrrad zehn bis 15 km zu laufen, bei entsprechendem Training auch mehr. Schutzhundeausbildung und -prüfung ist nicht zu empfehlen, der Kuvasz ist d e r Schutzhund angeborenerweise, so wirkungsvoll und zuverlässig, wie man es niemals antrainieren könnte! Den Kuvasz zeichnet eine hohe Reizschwelle aus und ein sechster Sinn, der ihn echte Gefahren sicher erkennen lässt.  Wichtig ist es, ihn von Anfang an Kontakte mit anderen Menschen und Hunden aufnehmen zu lassen, er wird dadurch umgänglicher und freundlicher nach außen, ohne dass seine Wachsamkeit darunter leiden wird.

Quelle: Wikipedia.de

Die große Matzi mit der kleinen Smilla

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